Die Festreden
Sehr geehrte RWS- Mitglieder und Gäste aus dem In und Ausland,
im Namen des Vorstandes darf ich Sie recht herzlich zum Festabend, anlässlich des 20 jährigen Bestehens des RWS begrüßen.
Ich freue mich sehr, dass so viele Weisse Schäferhundfreunde meiner Einladung nachgekommen sind.
Die hohe Meldezahl und das internationale Starterfeld beweist einmal mehr, welches Ansehen der RWS im In und Ausland genießt.
Sie, liebe Schäferhundfreunde haben unsere Geburtstagsfeier zu einem internationalen Event werden lassen und dafür gilt Ihnen mein Dank.
An dieser Stelle wollte ich eigentlich den Präsidenten und den Ehrenpräsidenten des Verbandes für das Deutsche Hundewesen Herrn Christofer Habig und Herrn Uwe Fischer begrüßen, aber leider mussten Sie aus Terminüberschreitenden- Gründen absagen.
Sie bedauern es sehr, nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können. Sie lassen Ihnen aber ausrichten, dass Sie Ihnen allen eine Feier wünschen, an die Sie sich immer gerne erinnern werden.
Uns wurde aber eine Ehrentafel überreicht, mit den Wortlauten:
Der Verband für das Deutsche Hundewesen gratuliert dem Rassezuchtverein für Weisse Schweizer Schäferhunde zu seinem 20 jährigen Jubiläum.
Der Präsident Christofer Habig dankt dem RWS für die Passion und Kompetenz zum Wohle der deutschen Kynologie.
Nun begrüßen Sie mit mir, unsere Ehrengäste:
Den Präsidenten unserer internationalen Vereinigung der BBI, Herrn Dieter Modl und seine Gattin. Herzlich Willkommen!
Die Familie Modl ist Ihnen allen ein Begriff als die Pioniere der Weissen Schäferhundezucht, Herr Modl ist weiterhin Zuchtrichter und seit 19 Jahren Präsident des WSÖ.
Der größte Zuchterfolg war die Stellung der Weltsiegerhündin 2006 in Polen.
Ein weiterer Gast in unseren Reihen ist der Spezialzuchtrichter Herr Claus- Peter Fricke. Herzlich Willkommen!
Herr Fricke ist RWS Mitglied und seit kurzem Spezialzuchtrichter für Weisse Schäferhunde, er richtet aber seit über 20 Jahren bereits andere Rassen.
Namentlich Begrüßen möchte ich auch Frau Rebecca Grimm / VDH Geschäftsstelle. Herzlich Willkommen!
Sowie Frau Dagmar Zakova als Delegation des Tschechischen Clubs. Herzlich Willkommen!
Und Abschließend begrüßen Sie mit mir noch Herrn Scheve und Herrn Beukers für den Niederländischen Club. Herzlich Willkommen.
Herr Scheve und Beukers gehören der Rassekommission des ZWHVN an.
Nicht vergessen möchte ich die Begrüßung der Frau Irene Langguth vom Zweitverein BVWS. Herzlich willkommen!
Ich bitte zu mir nach vorne meine Frau Manuela Bortel, Tina Richter, Jutta und Günther Zilinski, Jessica und Jörg Phillip, sowie Lothar Prins.
In aller Form möchte ich mich bei diesen Personen für Ihre Unterstützung bei allen Veranstaltungen, sowie für die umfangreiche Arbeit in und um den Verein bedanken. Ohne die Mitarbeit dieser ehrenamtlichen Personen wäre es mir nicht möglich, den Verein in dieser Form zu leiten. Dafür bitte ich um einen kräftigen Beifall.
Nach vorne bitte ich auch, die Vorsitzende der Landesgruppe Münsterland Frau Carmen Rotte, die Vorsitzende der LG Berlin Brandenburg Frau Claudia Ehringhausen, die Vorsitzende der LG Schleswig Holstein Frau Anika Beehrmann, und als Vertretung für die LG Westfalen Frau Christine Rieger, sowie den früheren Vorsitzenden des RWS Herrn Thomas Staubach. Es versteht sich von selbst, dass ein Verein nur so stark sein kann, wie seine Mitglieder ihn machen und gerade die Vorsitzenden der Landesgruppen tun ihren Teil dazu, denn Sie sind es, die direkt an der Basis den Hauptverein repräsentieren. Dafür herzlichen Dank
1987 wurde der heutige RWS von 7 Gründungsmitgliedern beim Amtsgericht Gelsenkirchen eingetragen.
Stellvertretend für alle Gründungsmitglieder möchte ich hier namentlich den früheren 1. Vorsitzenden Herrn Herbert Scezny und den 2. Vorstizenden Herrn Hans Georg Depenbrock benennen. Herr Depenbrock ist heute unter uns, herzlich willkommen.
Aus der Idee der Gründer des Vereins für Weisse Schäferhunde einen leistungsfähigen, sicheren und ausgeglichenen Hund zu entwickeln, ist ein internationales Erfolgsrezept auf vier Pfoten geworden.
Wie sagte schon Konrad Lorenz: Das äußere Erscheinungsbild, so zweckmäßig und schön es auch sein mag, ist immer nur die Schale, das wichtigste am Hund, muss im Hinbilck des Ganzen, der Inhalt sein.
20 Jahre RWS ist eine Zeit mit vielen Höhen und Tiefen, wobei die Höhen Gott sei Dank überwiegen.
So hat sich der RWS vom Kleistverein zum größten Zuchtverein für Weisse Schäferhunde entwickelt. Mit rund 60 Züchtern decken wir die deutsche Zucht der Weissen Schäferhunde zu 99 % und sind somit der maßgebende Verein für Weisse Schweizer Schäferhunde in Deutschland, sowie im Verband für das Deutsche Hundewesen.
Diesen Umstand verdanken wir nicht nur unserem Vorstand, sondern auch unseren Mitgliedern die es verstanden haben, dass es nur miteinander geht.
Eine gezielte Zucht hat uns den veranlagten Hund geschaffen, der die Anforderungen der heutigen Gesellschaft voll erfüllt.
Offenheit und Fingerspitzengefühl gegenüber Anderen, bietet uns eine Vielzahl an Möglichkeiten eine gesunde Zucht zum Wohle der Rasse und des Vereins durchzuführen. Dazu zählt vor allem auch, Leistung und nicht Leistung zu akzeptieren, um eine große Gemeinschaft, wie der RWS sie derzeit bietet, zu erhalten und weiter auszubauen.
Hierbei darf man aber auch nicht vergessen, wie wichtig das Zusammenrücken aller FCI anerkannten Zuchtvereine für Weisse Schweizer Schäferhunde in Europa unter dem Dach des BBI ist, denn diese Dachorganisation ist eine sinnvolle und notwendige Maßnahme. Mit annähernd 3000 Mitgliedern aus 7 Nationen haben wir uns eine Plattform geschaffen, auf der ein großer Genpool vorhanden ist und der uns einen gesunden Fortbestand unserer Rasse ermöglicht.
Der Weisse Schäferhund zählt heute zu einer der beliebtesten Rassen in Europa und wer sonst, wenn nicht wir, sind für den gesunden Erhalt und die Verbesserung der Rasse zuständig.
Halten Sie sich demzufolge vor Augen, welch eine Verantwortung gerade auf Sie, als Züchter lastet. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden und auch aus der Verantwortung gegenüber den uns anvertrauten Tieren heraus, haben Sie die Richtige Wahl mit dem RWS getroffen. Der RWS überwacht die züchterischen Aktivitäten nach den Gesichtspunkten der Zuchtordnung und des Tierschutzgesetzes und unterstützt daneben wissenschaftliche Projekte zur Erforschung der Ursachen von Erbkrankheiten, um die so gewonnenen Erkenntnisse in die Zucht einfließen zu lassen.
Ich hoffe Sie schenken uns auch die nächsten 20 Jahre Ihr Vertrauen zum Wohle unserer wunderschönen Rasse.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen Festabend und viel Erfolg auf unserer Jubiläumszuchtschau.
Ingo Bortel
1.Vorsitzender des RWS
Vize- Präsident of BBI